So hat PRIMAVERA eine digitale Academy für verschiedene Zielgruppen aufgebaut
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Eine Corporate Academy, auch Company Academy genannt, ist eine digitale Lernumgebung eines Unternehmens. Dort können Mitarbeitende, Kunden, Partner oder andere Zielgruppen Schulungen, Kurse und Lerninhalte nutzen.
Richtet sich die Academy vor allem an Kunden, spricht man häufig von einer Kundenakademie. Unternehmen können dort zum Beispiel Produkte erklären, neue Softwarefunktionen zeigen, Partner schulen oder Zertifizierungen anbieten.
Der große Vorteil: Wissen muss nicht immer wieder persönlich vermittelt werden. Inhalte können einmal erstellt und anschließend vielen Personen zur Verfügung gestellt werden. So lassen sich Schulungen einfacher organisieren, international ausrollen und jederzeit aktualisieren.
Eine Corporate Academy hilft Unternehmen dabei, Wissen zu sichern, Mitarbeitende schneller einzuarbeiten, Kunden besser zu unterstützen und Partner gezielt zu qualifizieren. Gleichzeitig können auch kostenpflichtige Kurse und Weiterbildungen angeboten werden.
So wird die Academy nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einem wichtigen Baustein für Kundenbindung, Markenstärkung und Unternehmenswachstum.
Eine Corporate Academy ist eine von einem Unternehmen betriebene Lern- und Weiterbildungsumgebung. Im Deutschen werden dafür auch die Begriffe Company Academy, Unternehmensakademie, Online-Akademie oder Corporate University verwendet.
Während eine klassische Weiterbildungsplattform häufig ausschließlich für Mitarbeitende eingesetzt wird, kann eine moderne Company Academy mehrere Zielgruppen gleichzeitig bedienen:
Über die Academy lassen sich beispielsweise E-Learning-Kurse, Lernvideos, Webinare, Präsenzveranstaltungen, Dokumente, Wissenstests, Zertifizierungen oder vollständige Ausbildungen anbieten.
Kernaussage: Eine Company Academy macht das Wissen eines Unternehmens strukturiert, zugänglich und skalierbar.
Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. „Corporate Academy“ ist im internationalen Lern- und Weiterbildungsumfeld stärker etabliert. „Company Academy“ beschreibt grundsätzlich dasselbe Konzept, wirkt jedoch etwas allgemeiner und kann auch externe Akademien für Kunden, Partner oder zahlende Kursteilnehmende einschließen.
Wichtiger als die Bezeichnung ist deshalb die strategische Ausrichtung:
Gerade die hybride Ausrichtung ist für Unternehmen interessant, deren Wachstum davon abhängt, dass viele unterschiedliche Personen Produkte, Prozesse oder Qualitätsstandards verstehen.
Eine Kursplattform stellt vor allem einzelne Lerninhalte bereit. Eine Company Academy bildet dagegen ein zusammenhängendes Lernangebot unter der Marke des Unternehmens ab.
Dazu können gehören:
Die Academy verbindet damit Lerninhalte, Nutzerverwaltung, Kommunikation und Auswertung.
Der Nutzen einer Company Academy hängt davon ab, für welche Zielgruppen und Unternehmensziele sie eingesetzt wird. Eine Academy schafft den ersten Schritt für Wachstum o.Ä. Sie schafft jedoch die Voraussetzungen, Wissen effizienter zu verteilen und Lernangebote mit konkreten Geschäftszielen zu verbinden.
Persönliche Schulungen sind wertvoll, lassen sich aber nur begrenzt vervielfältigen. Jeder zusätzliche Termin bindet Trainer, Räume und organisatorische Ressourcen.
Digitale Lernmodule können dagegen wiederholt und für viele Teilnehmende eingesetzt werden. Standardwissen wird einmal strukturiert aufbereitet und anschließend zentral aktualisiert. Präsenzveranstaltungen können weiterhin für Übungen, Austausch oder komplexe Fragestellungen genutzt werden.
Eine Kombination aus digitalen und persönlichen Formaten wird als Blended Learning bezeichnet. Sie ermöglicht Skalierung, ohne vollständig auf persönliche Betreuung zu verzichten.
Unternehmen mit Händlern, Resellern, Franchise-Standorten oder internationalen Vertriebspartnern stehen vor einer besonderen Herausforderung: Die Marke und das Produkt müssen auch dort korrekt vermittelt werden, wo das Unternehmen nicht jeden Kontakt selbst steuert.
Eine Partner Academy schafft gemeinsame Standards. Partner können strukturiert eingearbeitet, nach Wissen oder Erfahrungsstufe segmentiert und für bestimmte Produkte zertifiziert werden.
Mögliche Lerninhalte sind:
Ein Partner bzw. Verkäufer verkauft am liebsten die Produkte, die er gut erklären kann.
Unternehmen verfügen häufig über wertvolles Fachwissen, das bisher nur in Beratungsgesprächen, Präsenzseminaren oder den Köpfen einzelner Fachpersonen vorhanden ist.
Eine Company Academy kann dieses Wissen in strukturierte Bildungsangebote überführen. Denkbar sind:
Dafür benötigt die Academy Funktionen wie Kurskatalog, Registrierung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Zugriffssteuerung. Das Bildungsangebot wird so von einer administrativen Aufgabe zu einem eigenständigen Leistungsbereich.
Der wirtschaftliche Nutzen kann sowohl durch direkte Kurserlöse als auch indirekt durch eine stärkere Kundenbindung oder eine höhere Produktkompetenz entstehen.
Eine öffentlich sichtbare Academy kann die fachliche Positionierung eines Unternehmens stärken. Kurse, Veranstaltungen, Zertifizierungen und Wissensinhalte zeigen, dass das Unternehmen nicht nur Produkte verkauft, sondern seine Zielgruppen langfristig begleitet.
Dabei kann die Academy auf unterschiedliche Weise zur Sichtbarkeit beitragen:
Wichtig ist eine klare Trennung zwischen geschützten Lernbereichen und öffentlich indexierbaren Inhalten. Nicht jede Kursseite sollte automatisch für Suchmaschinen zugänglich sein. Öffentlich relevante Beschreibungen sollten auf der Unternehmenswebsite oder in einem zugänglichen Academy-Katalog veröffentlicht werden.
Auch intern erfüllt eine Company Academy wichtige Aufgaben. Fachwissen ist häufig an einzelne Personen gebunden. Verlässt eine erfahrene Fachkraft das Unternehmen, geht ein Teil dieses Wissens verloren.
Über eine Academy können Prozesse, Erfahrungswerte und Standards dokumentiert und weitergegeben werden. Das erleichtert:
Die Academy ersetzt dabei nicht den persönlichen Austausch. Sie schafft eine gemeinsame Grundlage, auf die Teams jederzeit zurückgreifen können.
| Branche | Vorteile und Möglichkeiten einer Company Academy |
|---|---|
| SaaS- und Softwareunternehmen | Kunden, Administratoren, Vertriebspartner und interne Teams schulen, Onboarding automatisieren, Release-Trainings bereitstellen und Zertifizierungen anbieten. |
| Industrie- und Maschinenbau | Schulungen für Servicetechniker, Händler, Vertriebspartner und Kunden zu Installation, Bedienung, Wartung, Sicherheit und Fehlerdiagnose zentral bereitstellen. |
| Medizintechnik und regulierte Branchen | Wissensnachweise, Zertifikate, Pflichtschulungen und wiederkehrende Trainings dokumentieren sowie Compliance-Anforderungen unterstützen. |
| Retail, Handel und Franchise | Produktwissen, Verkaufstrainings, Markenstandards, Onboarding und Kampagnenschulungen standortübergreifend und mobil verfügbar machen. |
| Unternehmen mit eigenen Seminaren und Ausbildungen | Präsenz- und Online-Schulungen kombinieren, Termine verwalten, Lernmaterialien bereitstellen und Zertifikate zentral organisieren. |
| Unternehmen mit großen Partnernetzwerken | Einheitliche Schulungsstandards schaffen, Partner weltweit erreichen und gleichzeitig regionale Inhalte und Zielgruppen verwalten. |
PRIMAVERA Life bietet Produkte aus den Bereichen ätherische Öle, Duftmischungen und Naturkosmetik an. Seminare und Ausbildungen für Kunden, Partner und Mitarbeitende sind ein wichtiger Bestandteil des Angebots.
Mit dem wachsenden Kursangebot stieg jedoch auch der administrative Aufwand. Kurse und unterschiedliche Nutzergruppen mussten zentral organisiert werden. Gleichzeitig wollte das Unternehmen mehr darüber erfahren, wie Kunden die Lernangebote nutzen und für welche Inhalte sie sich interessieren.
Mit hiveQ wurde eine digitale Lernwelt aufgebaut, die sich visuell in die Markenwelt von PRIMAVERA einfügt. Die PRIMAVERA AKADEMIE bündelt Angebote für private und berufliche Weiterbildung und reicht von einzelnen Themen rund um Duftöle bis zu umfangreicheren Ausbildungen im Bereich Aromatherapie.
Das Beispiel zeigt drei typische Aufgaben einer Company Academy:
Für Retail- und Konsumgüterunternehmen ist besonders relevant, dass Schulungen auch die Beratungsqualität am Point of Sale stärken können.
Erfahren Sie in der Case Study, wie hiveQ gemeinsam mit PRIMAVERA eine erfolgreiche Academy aufgebaut hat.
Die Straumann Group entwickelt Produkte und Lösungen für die Zahnmedizin und vertreibt diese international. Damit Dentalfachpersonal die Produkte sachgerecht einsetzen kann, sind umfassende Schulungen erforderlich.
Der Use Case verdeutlicht, weshalb internationale Unternehmen eine zentrale Academy benötigen:
Erfahren Sie in der Case Study, wie Straumann mit dem hiveQ LMS internationale Schulungen, verschiedene Lernformate und Zielgruppen zentral organisiert.
Der Aufbau beginnt nicht mit der Produktion möglichst vieler Kurse. Zuerst müssen Ziel, Zielgruppe und gewünschte Geschäftswirkung geklärt werden.
Definieren Sie zunächst, welches Problem die Academy lösen soll.
Mögliche Ziele sind:
Ein klares Hauptziel erleichtert alle späteren Entscheidungen. Eine Academy, die gleichzeitig jedes Bildungsproblem lösen soll, wird schnell unnötig komplex.
Erstellen Sie für jede Zielgruppe ein konkretes Szenario:
Diese Fragen entscheiden darüber, wie Inhalte, Nutzerrollen und Lernpfade aufgebaut werden.
Beginnen Sie mit den Inhalten, die den größten wiederkehrenden Bedarf abdecken. Das können häufig gestellte Kundenfragen, zentrale Produktschulungen oder Grundlagen für neue Partner sein.
Eine sinnvolle erste Inhaltsstruktur kann so aussehen:
Nicht jedes vorhandene PDF muss in einen E-Learning-Kurs umgewandelt werden. Bestehende Videos, Dokumente, Live-Schulungen und Webinare können zunächst integriert und später didaktisch weiterentwickelt werden.
Für den Aufbau einer skalierbaren Academy wird in der Regel ein Learning-Management-System benötigt. Bei der Auswahl sollten nicht nur aktuelle Kurse, sondern auch spätere Wachstumsziele berücksichtigt werden.
Relevante Anforderungen können sein:
Mit hiveQ können Unternehmen beispielsweise Lernangebote für Mitarbeitende, Kunden und Partner innerhalb einer zentral verwalteten Plattform abbilden. Welche Konfiguration sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Academy-Modell ab.
Entdecken Sie, welche Funktionen eine moderne LMS-Plattform für Ihre Corporate Academy benötigt.
Statt sofort alle Zielgruppen und Länder einzubeziehen, empfiehlt sich ein klar begrenzter Pilot.
Ein Pilot kann beispielsweise umfassen:
So lassen sich Navigation, Inhalte, Kommunikation und technische Abläufe mit realen Nutzern testen.
Auch gute Lernangebote werden nicht automatisch genutzt. Die Zielgruppe muss verstehen:
Bei Kunden und Partnern kann die Academy bereits im Onboarding oder Vertriebsprozess vorgestellt werden. Intern sollten Führungskräfte und Fachverantwortliche sichtbar einbezogen werden.
Nach dem Start sollten Nutzungsdaten, Feedback und Geschäftsergebnisse gemeinsam betrachtet werden.
Sinnvolle Fragen sind:
Eine Corporate Academy ist kein einmaliges Websiteprojekt. Sie benötigt klare Verantwortlichkeiten und einen kontinuierlichen Prozess für Inhalte, Qualität und Weiterentwicklung.
Eine Corporate Academy schafft einen zentralen Ort, an dem Unternehmen Wissen aufbauen, verwalten und an unterschiedliche Zielgruppen weitergeben können.
Intern unterstützt sie Onboarding, Weiterbildung und Wissenstransfer. Extern verbessert sie Produkt- und Beratungskompetenz, begleitet Kunden bei der erfolgreichen Nutzung und qualifiziert Partner über Länder und Standorte hinweg. Unternehmen mit eigenem Fachwissen können außerdem kostenpflichtige Kurse, Ausbildungen und Zertifizierungen anbieten.
Der wirtschaftliche Wert entsteht jedoch nicht allein durch die Plattform. Erfolgreiche Academies beginnen mit einem klaren Geschäftsziel, einem priorisierten Anwendungsfall und relevanten Inhalten. Anschließend werden Nutzung und Geschäftswirkung kontinuierlich gemessen.
Sprechen Sie mit unseren Experten und erhalten Sie eine individuelle Empfehlung für Ihr Vorhaben.
Nein. Auch mittelständische Unternehmen können von einer Academy profitieren, wenn sie Wissen regelmäßig an Mitarbeitende, Kunden oder Partner vermitteln. Entscheidend sind der wiederkehrende Schulungsbedarf und die gewünschte Skalierung, nicht allein die Unternehmensgröße.
Für einen kleinen einmaligen Kurs kann eine einfache Webinar- oder Videolösung ausreichen. Sobald mehrere Zielgruppen, Lernpfade, Zertifikate, Veranstaltungen oder Auswertungen verwaltet werden sollen, ist ein LMS in der Regel die sinnvollere Grundlage.
Ja. Dafür benötigt die Plattform Funktionen für Kurskatalog, Registrierung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Zugriffssteuerung. Zusätzlich müssen steuerliche und rechtliche Anforderungen für die jeweiligen Märkte geprüft werden.
Ja, sofern Rollen, Berechtigungen und sichtbare Inhalte sauber getrennt werden können. Jede Zielgruppe sollte nur die für sie relevanten Bereiche, Kurse und Daten sehen.
Geeignet sind unter anderem Onboarding-Inhalte, Produktschulungen, Anwendungswissen, Verkaufstrainings, Compliance-Kurse, Zertifizierungsprogramme, Webinare, Dokumentationen und berufliche Weiterbildungen.
Der Erfolg wird durch eine Kombination aus Lern- und Geschäftskennzahlen bewertet. Dazu gehören Kursnutzung, Abschlussraten und Testergebnisse sowie beispielsweise Onboarding-Dauer, Supportaufkommen, Produktaktivierung, Partnerleistung oder Kurserlöse.
Ja. Je nach Plattform können Logo, Farben, Schriften, Login-Bereich, Domain, E-Mails und Zertifikate angepasst werden. Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welche Bereiche tatsächlich an das eigene Branding angepasst werden können.
Das LMS von hiveQ bietet eine vollständige White-Label-Lösung, die sich umfassend an das Corporate Design eines Unternehmens anpassen lässt. Logo, Farben, Schriften, Domain, E-Mails und weitere Elemente können individuell gestaltet werden. So erscheint die Corporate Academy vollständig im eigenen Markenauftritt.
Die Kosten hängen von Nutzerzahl, Funktionsumfang, Integrationen, Hosting, Individualisierung und Content-Produktion ab. Eine belastbare Kalkulation ist erst möglich, wenn Zielgruppen und Anforderungen definiert wurden. Neben Lizenz- und Einrichtungskosten sollten auch interne Ressourcen für Inhalte und Betrieb berücksichtigt werden.
Tipp: Nutzen Sie den Preisrechner von hiveQ und erhalten Sie die voraussichtlichen Kosten Ihrer individuellen Corporate Academy.
Unsere Experten werden sich in Kürze mit Ihnen in Verbindung setzen, um einen Demo-Termin zu vereinbaren.
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