So hat PRIMAVERA eine digitale Academy für verschiedene Zielgruppen aufgebaut

Corporate Academy: Wissen aufbauen und Wachstum fördern

Team aus Mitarbeitenden diskutiert Aufbau einer Corporate Academy für digitale Weiterbildung

Kurz erklärt

Eine Corporate Academy, auch Company Academy genannt, ist eine digitale Lernumgebung eines Unternehmens. Dort können Mitarbeitende, Kunden, Partner oder andere Zielgruppen Schulungen, Kurse und Lerninhalte nutzen.

Richtet sich die Academy vor allem an Kunden, spricht man häufig von einer Kundenakademie. Unternehmen können dort zum Beispiel Produkte erklären, neue Softwarefunktionen zeigen, Partner schulen oder Zertifizierungen anbieten.

Der große Vorteil: Wissen muss nicht immer wieder persönlich vermittelt werden. Inhalte können einmal erstellt und anschließend vielen Personen zur Verfügung gestellt werden. So lassen sich Schulungen einfacher organisieren, international ausrollen und jederzeit aktualisieren.

Eine Corporate Academy hilft Unternehmen dabei, Wissen zu sichern, Mitarbeitende schneller einzuarbeiten, Kunden besser zu unterstützen und Partner gezielt zu qualifizieren. Gleichzeitig können auch kostenpflichtige Kurse und Weiterbildungen angeboten werden.

So wird die Academy nicht nur zu einem Lernort, sondern auch zu einem wichtigen Baustein für Kundenbindung, Markenstärkung und Unternehmenswachstum.

Was ist eine Corporate Academy?

Eine Corporate Academy ist eine von einem Unternehmen betriebene Lern- und Weiterbildungsumgebung. Im Deutschen werden dafür auch die Begriffe Company Academy, Unternehmensakademie, Online-Akademie oder Corporate University verwendet.

Während eine klassische Weiterbildungsplattform häufig ausschließlich für Mitarbeitende eingesetzt wird, kann eine moderne Company Academy mehrere Zielgruppen gleichzeitig bedienen:

  • Mitarbeitende und Führungskräfte
  • neue Beschäftigte im Onboarding
  • Kunden und Anwender
  • Händler, Reseller und Vertriebspartner
  • Trainer und Coaches
  • Interessenten und Community-Mitglieder
  • externe Fachkräfte oder Branchenmitglieder

 

Über die Academy lassen sich beispielsweise E-Learning-Kurse, Lernvideos, Webinare, Präsenzveranstaltungen, Dokumente, Wissenstests, Zertifizierungen oder vollständige Ausbildungen anbieten.

Kernaussage: Eine Company Academy macht das Wissen eines Unternehmens strukturiert, zugänglich und skalierbar.

Corporate Academy oder Company Academy: Gibt es einen Unterschied?

Die Begriffe werden häufig synonym verwendet. „Corporate Academy“ ist im internationalen Lern- und Weiterbildungsumfeld stärker etabliert. „Company Academy“ beschreibt grundsätzlich dasselbe Konzept, wirkt jedoch etwas allgemeiner und kann auch externe Akademien für Kunden, Partner oder zahlende Kursteilnehmende einschließen.

Wichtiger als die Bezeichnung ist deshalb die strategische Ausrichtung:

  • Eine interne Academy konzentriert sich auf Mitarbeiterschulung und Personalentwicklung.
  • Eine externe Academy richtet sich an Kunden, Partner oder andere Marktteilnehmer.
  • Eine hybride Academy verbindet interne und externe Zielgruppen innerhalb einer zentral verwalteten Lernumgebung.

 

Gerade die hybride Ausrichtung ist für Unternehmen interessant, deren Wachstum davon abhängt, dass viele unterschiedliche Personen Produkte, Prozesse oder Qualitätsstandards verstehen.

Was unterscheidet eine Corporate Academy von einer einfachen Kursplattform?

Eine Kursplattform stellt vor allem einzelne Lerninhalte bereit. Eine Company Academy bildet dagegen ein zusammenhängendes Lernangebot unter der Marke des Unternehmens ab.

Dazu können gehören:

  • zielgruppenspezifische Kurskataloge
  • automatisierte Lernpfade
  • Rollen und Berechtigungen
  • Präsenztermine und Webinare
  • Prüfungen und Zertifikate
  • wiederkehrende Pflichtschulungen
  • mehrsprachige Inhalte
  • Reporting und Lernanalysen
  • Schnittstellen zu CRM-, HR- oder Unternehmensanwendungen
  • Verkauf und Abrechnung von Kursen
  • eine Oberfläche im Corporate Design


Die Academy verbindet damit Lerninhalte, Nutzerverwaltung, Kommunikation und Auswertung.

Vorteile einer Corporate Academy

Der Nutzen einer Company Academy hängt davon ab, für welche Zielgruppen und Unternehmensziele sie eingesetzt wird. Eine Academy schafft den ersten Schritt für Wachstum o.Ä. Sie schafft jedoch die Voraussetzungen, Wissen effizienter zu verteilen und Lernangebote mit konkreten Geschäftszielen zu verbinden.

1. Wissen lässt sich unabhängig von Zeit und Ort skalieren

Persönliche Schulungen sind wertvoll, lassen sich aber nur begrenzt vervielfältigen. Jeder zusätzliche Termin bindet Trainer, Räume und organisatorische Ressourcen.

Digitale Lernmodule können dagegen wiederholt und für viele Teilnehmende eingesetzt werden. Standardwissen wird einmal strukturiert aufbereitet und anschließend zentral aktualisiert. Präsenzveranstaltungen können weiterhin für Übungen, Austausch oder komplexe Fragestellungen genutzt werden.

Eine Kombination aus digitalen und persönlichen Formaten wird als Blended Learning bezeichnet. Sie ermöglicht Skalierung, ohne vollständig auf persönliche Betreuung zu verzichten.

2. Kunden können Produkte schneller und sicherer nutzen

Besonders für SaaS-, Technologie-, Industrie- und Medizintechnikunternehmen endet die Customer Journey nicht mit dem Kauf. Der tatsächliche Wert eines Produktes entsteht erst, wenn Kunden es verstehen und erfolgreich einsetzen.

Eine Customer Academy kann deshalb:

  • das Onboarding beschleunigen,
  • typische Anwendungsfragen beantworten,
  • neue Funktionen erklären,
  • Best Practices vermitteln,
  • unterschiedliche Nutzerrollen schulen,
  • Fortgeschrittenenkurse anbieten,
  • Wissen durch Tests und Zertifikate überprüfen.

Je verständlicher ein Produkt ist, desto eher können Kunden seinen gesamten Nutzen ausschöpfen. Die Academy wird dadurch zu einem Teil des Customer Success und nicht nur zu einem zusätzlichen Schulungsangebot.

Kernaussage: Kundentraining unterstützt Wachstum, indem es nicht nur Wissen vermittelt, sondern die erfolgreiche Produktnutzung fördert.

3. Partner vertreten Produkte kompetenter und einheitlicher

Unternehmen mit Händlern, Resellern, Franchise-Standorten oder internationalen Vertriebspartnern stehen vor einer besonderen Herausforderung: Die Marke und das Produkt müssen auch dort korrekt vermittelt werden, wo das Unternehmen nicht jeden Kontakt selbst steuert.

Eine Partner Academy schafft gemeinsame Standards. Partner können strukturiert eingearbeitet, nach Wissen oder Erfahrungsstufe segmentiert und für bestimmte Produkte zertifiziert werden.

Mögliche Lerninhalte sind:

  • Produktkenntnisse
  • Verkaufsargumentationen
  • Marken- und Kommunikationsrichtlinien
  • technische Prozesse
  • Beratungsstandards
  • regulatorische Anforderungen
  • Service- und Supportabläufe


Ein Partner bzw. Verkäufer verkauft am liebsten die Produkte, die er gut erklären kann.

4. Schulungsangebote können zu einem eigenen Geschäftsmodell werden

Unternehmen verfügen häufig über wertvolles Fachwissen, das bisher nur in Beratungsgesprächen, Präsenzseminaren oder den Köpfen einzelner Fachpersonen vorhanden ist.

Eine Company Academy kann dieses Wissen in strukturierte Bildungsangebote überführen. Denkbar sind:

  • kostenpflichtige Onlinekurse
  • berufliche Aus- und Weiterbildungen
  • Zertifizierungsprogramme
  • Live-Workshops
  • Seminarreihen
  • Abonnements
  • kombinierte Online- und Präsenzprogramme


Dafür benötigt die Academy Funktionen wie Kurskatalog, Registrierung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Zugriffssteuerung. Das Bildungsangebot wird so von einer administrativen Aufgabe zu einem eigenständigen Leistungsbereich.


Der wirtschaftliche Nutzen kann sowohl durch direkte Kurserlöse als auch indirekt durch eine stärkere Kundenbindung oder eine höhere Produktkompetenz entstehen.

5. Das Unternehmen gewinnt mehr Sichtbarkeit und positioniert sich als Experte

Eine öffentlich sichtbare Academy kann die fachliche Positionierung eines Unternehmens stärken. Kurse, Veranstaltungen, Zertifizierungen und Wissensinhalte zeigen, dass das Unternehmen nicht nur Produkte verkauft, sondern seine Zielgruppen langfristig begleitet.

Dabei kann die Academy auf unterschiedliche Weise zur Sichtbarkeit beitragen:

  • öffentlich auffindbare Kurs- und Veranstaltungsseiten
  • Expertenformate und Webinare
  • Fachliche Zertifizierungen
  • Lernangebote für Interessenten
  • Kooperationen mit Verbänden oder Branchenpartnern
  • Inhalte, die über Newsletter und Social Media verbreitet werden

Wichtig ist eine klare Trennung zwischen geschützten Lernbereichen und öffentlich indexierbaren Inhalten. Nicht jede Kursseite sollte automatisch für Suchmaschinen zugänglich sein. Öffentlich relevante Beschreibungen sollten auf der Unternehmenswebsite oder in einem zugänglichen Academy-Katalog veröffentlicht werden.

6. Internes Wissen bleibt im Unternehmen verfügbar

Auch intern erfüllt eine Company Academy wichtige Aufgaben. Fachwissen ist häufig an einzelne Personen gebunden. Verlässt eine erfahrene Fachkraft das Unternehmen, geht ein Teil dieses Wissens verloren.

Über eine Academy können Prozesse, Erfahrungswerte und Standards dokumentiert und weitergegeben werden. Das erleichtert:

  • das Onboarding,
  • die Einarbeitung in neue Aufgaben,
  • den Wissenstransfer zwischen Teams,
  • die Weiterbildung von Fach- und Führungskräften,
  • die Durchführung von Compliance-Schulungen,
  • die Vorbereitung auf neue Produkte oder Märkte.

Die Academy ersetzt dabei nicht den persönlichen Austausch. Sie schafft eine gemeinsame Grundlage, auf die Teams jederzeit zurückgreifen können.

Für welche Unternehmen ist eine Corporate Academy interessant?

Branche Vorteile und Möglichkeiten einer Company Academy
SaaS- und Softwareunternehmen Kunden, Administratoren, Vertriebspartner und interne Teams schulen, Onboarding automatisieren, Release-Trainings bereitstellen und Zertifizierungen anbieten.
Industrie- und Maschinenbau Schulungen für Servicetechniker, Händler, Vertriebspartner und Kunden zu Installation, Bedienung, Wartung, Sicherheit und Fehlerdiagnose zentral bereitstellen.
Medizintechnik und regulierte Branchen Wissensnachweise, Zertifikate, Pflichtschulungen und wiederkehrende Trainings dokumentieren sowie Compliance-Anforderungen unterstützen.
Retail, Handel und Franchise Produktwissen, Verkaufstrainings, Markenstandards, Onboarding und Kampagnenschulungen standortübergreifend und mobil verfügbar machen.
Unternehmen mit eigenen Seminaren und Ausbildungen Präsenz- und Online-Schulungen kombinieren, Termine verwalten, Lernmaterialien bereitstellen und Zertifikate zentral organisieren.
Unternehmen mit großen Partnernetzwerken Einheitliche Schulungsstandards schaffen, Partner weltweit erreichen und gleichzeitig regionale Inhalte und Zielgruppen verwalten.

Praxisbeispiel: PRIMAVERA Life verbindet Weiterbildung, Marketing und Markenerlebnis

PRIMAVERA Life bietet Produkte aus den Bereichen ätherische Öle, Duftmischungen und Naturkosmetik an. Seminare und Ausbildungen für Kunden, Partner und Mitarbeitende sind ein wichtiger Bestandteil des Angebots.

Mit dem wachsenden Kursangebot stieg jedoch auch der administrative Aufwand. Kurse und unterschiedliche Nutzergruppen mussten zentral organisiert werden. Gleichzeitig wollte das Unternehmen mehr darüber erfahren, wie Kunden die Lernangebote nutzen und für welche Inhalte sie sich interessieren.

Mit hiveQ wurde eine digitale Lernwelt aufgebaut, die sich visuell in die Markenwelt von PRIMAVERA einfügt. Die PRIMAVERA AKADEMIE bündelt Angebote für private und berufliche Weiterbildung und reicht von einzelnen Themen rund um Duftöle bis zu umfangreicheren Ausbildungen im Bereich Aromatherapie.

Das Beispiel zeigt drei typische Aufgaben einer Company Academy:

  1. unterschiedliche Zielgruppen zentral verwalten,
  2. digitale und persönliche Bildungsangebote verbinden,
  3. das Lernerlebnis als Teil der Marke gestalten.

 

Für Retail- und Konsumgüterunternehmen ist besonders relevant, dass Schulungen auch die Beratungsqualität am Point of Sale stärken können.

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Erfahren Sie in der Case Study, wie hiveQ gemeinsam mit PRIMAVERA eine erfolgreiche Academy aufgebaut hat.

Praxisbeispiel: Straumann schafft eine globale Lernplattform

Die Straumann Group entwickelt Produkte und Lösungen für die Zahnmedizin und vertreibt diese international. Damit Dentalfachpersonal die Produkte sachgerecht einsetzen kann, sind umfassende Schulungen erforderlich.

Das Ziel des Academy-Projekts war eine zentrale digitale Lernumgebung, die Kurse und Länder zusammenführt. Neben dem Bereitstellen und Verwalten unterschiedlicher Lernformate sollte die Plattform relevante Nutzungsdaten liefern und eine konsistente Lernerfahrung für Kunden, Partner und Mitarbeitende ermöglichen.

Mit hiveQ wurde der Aufbau einer globalen Lernwelt unterstützt, über die unterschiedliche Lernformate verwaltet und nachverfolgt werden können.

Der Use Case verdeutlicht, weshalb internationale Unternehmen eine zentrale Academy benötigen:

  • Wissen muss über Ländergrenzen hinweg verfügbar sein.
  • Zielgruppen benötigen unterschiedliche Lernangebote.
  • Marken und Regionen müssen gemeinsam verwaltet werden.
  • Lernaktivitäten sollen messbar werden.
  • Produktwissen muss zuverlässig aktualisiert werden können.

Erfahren Sie in der Case Study, wie Straumann mit dem hiveQ LMS internationale Schulungen, verschiedene Lernformate und Zielgruppen zentral organisiert.

Wie erstellt man eine Corporate Academy?

Der Aufbau beginnt nicht mit der Produktion möglichst vieler Kurse. Zuerst müssen Ziel, Zielgruppe und gewünschte Geschäftswirkung geklärt werden.

Schritt 1: Geschäftsziel festlegen

Definieren Sie zunächst, welches Problem die Academy lösen soll.

Mögliche Ziele sind:

  • Kunden schneller onboarden,
  • Partner für bestimmte Produkte zertifizieren,
  • Supportanfragen reduzieren,
  • Schulungen international skalieren,
  • neue Kurse verkaufen,
  • Mitarbeitende einarbeiten,
  • Wissen zentral sichern.


Ein klares Hauptziel erleichtert alle späteren Entscheidungen. Eine Academy, die gleichzeitig jedes Bildungsproblem lösen soll, wird schnell unnötig komplex.

Schritt 2: Zielgruppen und Nutzungsszenarien definieren

Erstellen Sie für jede Zielgruppe ein konkretes Szenario:

  • Wer soll lernen?
  • Welches Wissen wird benötigt?
  • Wann entsteht der Lernbedarf?
  • Welche Vorkenntnisse sind vorhanden?
  • Ist die Teilnahme freiwillig oder verpflichtend?
  • Benötigt die Person ein Zertifikat?
  • Wird der Kurs kostenlos oder kostenpflichtig angeboten?
  • Welche Sprache und welches Endgerät werden genutzt?


Diese Fragen entscheiden darüber, wie Inhalte, Nutzerrollen und Lernpfade aufgebaut werden.

Schritt 3: Inhalte priorisieren

Beginnen Sie mit den Inhalten, die den größten wiederkehrenden Bedarf abdecken. Das können häufig gestellte Kundenfragen, zentrale Produktschulungen oder Grundlagen für neue Partner sein.

Eine sinnvolle erste Inhaltsstruktur kann so aussehen:

  1. Orientierung und Einstieg
  2. Grundlagenwissen
  3. rollenbezogene Lernpfade
  4. praktische Anwendung
  5. Wissensüberprüfung
  6. weiterführende Angebote


Nicht jedes vorhandene PDF muss in einen E-Learning-Kurs umgewandelt werden. Bestehende Videos, Dokumente, Live-Schulungen und Webinare können zunächst integriert und später didaktisch weiterentwickelt werden.

Schritt 4: Lernformate auswählen

Das Format sollte zum Lernziel passen:

  • kurze Videos für Produktupdates,
  • interaktive Module für Grundlagenwissen,
  • Webinare für Erklärungen und Fragen,
  • Präsenzveranstaltungen für praktische Übungen,
  • Lernpfade für mehrstufige Qualifizierungen,
  • Tests für Wissensnachweise,
  • Zertifikate für dokumentierte Abschlüsse,
  • Medienbibliotheken für dauerhaft verfügbare Informationen.

Eine Corporate Academy muss deshalb nicht ausschließlich digital sein. Sie kann auch als zentrale Umgebung für Blended Learning dienen.

Schritt 5: Anforderungen an die Lernplattform definieren

Für den Aufbau einer skalierbaren Academy wird in der Regel ein Learning-Management-System benötigt. Bei der Auswahl sollten nicht nur aktuelle Kurse, sondern auch spätere Wachstumsziele berücksichtigt werden.

Relevante Anforderungen können sein:

  • Verwaltung interner und externer Nutzer
  • getrennte Bereiche für verschiedene Zielgruppen
  • individuelles Erscheinungsbild
  • eigene Domain oder nahtlose Einbindung
  • Kurse, Lernpfade und Zertifikate
  • Veranstaltungen und Webinare
  • Mehrsprachigkeit
  • Analytics und Reporting
  • E-Commerce und Zahlungsabwicklung
  • automatisierte Kommunikation
  • Rollen und Berechtigungen
  • Schnittstellen zu CRM-, HR- oder anderen Anwendungen
  • mobile Nutzung
  • Datenschutz- und Hosting-Anforderungen

 

Mit hiveQ können Unternehmen beispielsweise Lernangebote für Mitarbeitende, Kunden und Partner innerhalb einer zentral verwalteten Plattform abbilden. Welche Konfiguration sinnvoll ist, hängt vom jeweiligen Academy-Modell ab.

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Schritt 6: Pilotprojekt umsetzen

Statt sofort alle Zielgruppen und Länder einzubeziehen, empfiehlt sich ein klar begrenzter Pilot.

Ein Pilot kann beispielsweise umfassen:

  • eine Zielgruppe,
  • einen zentralen Lernpfad,
  • wenige ausgewählte Kurse,
  • einen definierten Zeitraum,
  • konkrete Erfolgskennzahlen.


So lassen sich Navigation, Inhalte, Kommunikation und technische Abläufe mit realen Nutzern testen.

Schritt 7: Academy kommunizieren und aktivieren

Auch gute Lernangebote werden nicht automatisch genutzt. Die Zielgruppe muss verstehen:

  • warum die Academy existiert,
  • welchen persönlichen Nutzen sie bietet,
  • welche Inhalte verfügbar sind,
  • wie die Anmeldung funktioniert,
  • was nach einem Abschluss möglich ist.


Bei Kunden und Partnern kann die Academy bereits im Onboarding oder Vertriebsprozess vorgestellt werden. Intern sollten Führungskräfte und Fachverantwortliche sichtbar einbezogen werden.

Schritt 8: Ergebnisse messen und Inhalte weiterentwickeln

Nach dem Start sollten Nutzungsdaten, Feedback und Geschäftsergebnisse gemeinsam betrachtet werden.

Sinnvolle Fragen sind:

  • Finden Lernende die passenden Inhalte?
  • Wo brechen sie Lernpfade ab?
  • Welche Kurse werden besonders häufig gesucht?
  • Verbessert sich die Produktnutzung?
  • Verändern sich Supportanfragen?
  • Welche Partner erreichen die Zertifizierung?
  • Welche Angebote werden erneut gebucht?
  • Welche Inhalte sind veraltet?


Eine Corporate Academy ist kein einmaliges Websiteprojekt. Sie benötigt klare Verantwortlichkeiten und einen kontinuierlichen Prozess für Inhalte, Qualität und Weiterentwicklung.

Fazit: Eine Corporate Academy verbindet Lernen mit messbaren Unternehmenszielen

Eine Corporate Academy schafft einen zentralen Ort, an dem Unternehmen Wissen aufbauen, verwalten und an unterschiedliche Zielgruppen weitergeben können.

Intern unterstützt sie Onboarding, Weiterbildung und Wissenstransfer. Extern verbessert sie Produkt- und Beratungskompetenz, begleitet Kunden bei der erfolgreichen Nutzung und qualifiziert Partner über Länder und Standorte hinweg. Unternehmen mit eigenem Fachwissen können außerdem kostenpflichtige Kurse, Ausbildungen und Zertifizierungen anbieten.

Der wirtschaftliche Wert entsteht jedoch nicht allein durch die Plattform. Erfolgreiche Academies beginnen mit einem klaren Geschäftsziel, einem priorisierten Anwendungsfall und relevanten Inhalten. Anschließend werden Nutzung und Geschäftswirkung kontinuierlich gemessen.

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Häufig gestellte Fragen zur Company Academy

Nein. Auch mittelständische Unternehmen können von einer Academy profitieren, wenn sie Wissen regelmäßig an Mitarbeitende, Kunden oder Partner vermitteln. Entscheidend sind der wiederkehrende Schulungsbedarf und die gewünschte Skalierung, nicht allein die Unternehmensgröße.

Für einen kleinen einmaligen Kurs kann eine einfache Webinar- oder Videolösung ausreichen. Sobald mehrere Zielgruppen, Lernpfade, Zertifikate, Veranstaltungen oder Auswertungen verwaltet werden sollen, ist ein LMS in der Regel die sinnvollere Grundlage.

Ja. Dafür benötigt die Plattform Funktionen für Kurskatalog, Registrierung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Zugriffssteuerung. Zusätzlich müssen steuerliche und rechtliche Anforderungen für die jeweiligen Märkte geprüft werden.

Ja, sofern Rollen, Berechtigungen und sichtbare Inhalte sauber getrennt werden können. Jede Zielgruppe sollte nur die für sie relevanten Bereiche, Kurse und Daten sehen.

 

Geeignet sind unter anderem Onboarding-Inhalte, Produktschulungen, Anwendungswissen, Verkaufstrainings, Compliance-Kurse, Zertifizierungsprogramme, Webinare, Dokumentationen und berufliche Weiterbildungen.

Der Erfolg wird durch eine Kombination aus Lern- und Geschäftskennzahlen bewertet. Dazu gehören Kursnutzung, Abschlussraten und Testergebnisse sowie beispielsweise Onboarding-Dauer, Supportaufkommen, Produktaktivierung, Partnerleistung oder Kurserlöse.

Ja. Je nach Plattform können Logo, Farben, Schriften, Login-Bereich, Domain, E-Mails und Zertifikate angepasst werden. Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welche Bereiche tatsächlich an das eigene Branding angepasst werden können.

Das LMS von hiveQ bietet eine vollständige White-Label-Lösung, die sich umfassend an das Corporate Design eines Unternehmens anpassen lässt. Logo, Farben, Schriften, Domain, E-Mails und weitere Elemente können individuell gestaltet werden. So erscheint die Corporate Academy vollständig im eigenen Markenauftritt.

Die Kosten hängen von Nutzerzahl, Funktionsumfang, Integrationen, Hosting, Individualisierung und Content-Produktion ab. Eine belastbare Kalkulation ist erst möglich, wenn Zielgruppen und Anforderungen definiert wurden. Neben Lizenz- und Einrichtungskosten sollten auch interne Ressourcen für Inhalte und Betrieb berücksichtigt werden.

Tipp: Nutzen Sie den Preisrechner von hiveQ und erhalten Sie die voraussichtlichen Kosten Ihrer individuellen Corporate Academy.

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