Was übersetzt Articulate Localization?

Articulate Localization übersetzt alles, was im Kurs als Text vorliegt: Text auf Folien und in Blöcken, Foliennotizen, Werte von Textvariablen, Fragen aus Fragenpools, Untertitel und Transkripte, angepasste Alternativtexte und ARIA-Beschriftungen sowie die Sprachausgabe der KI-Stimmen. Nicht übersetzt wird, was als fertige Datei im Kurs liegt: Text in Bildern, aufgezeichnete Sprecheraufnahmen, importiertes Audio, Video, Anhänge, eingebettete Inhalte und Codeblöcke.

Die Trennlinie verläuft also nicht zwischen wichtig und unwichtig. Sie verläuft zwischen Text, an den das Werkzeug herankommt, und Medien, die als fertige Datei hinterlegt sind.

Was automatisch übersetzt wird #

  • Text. In Rise 360 der Text aller Blöcke, in Storyline 360 Folientext, Foliennotizen und die Werte von Textvariablen.
  • Beschriftungen der Bedienoberfläche. Für jede Zielsprache wird der passende Standardsatz gesetzt. In Rise 360 lässt sich einer einzelnen Sprachfassung nach der Übersetzung ein eigener Beschriftungssatz zuweisen.
  • Fragen aus Fragenpools, gemeinsam mit dem übrigen Kurs.
  • Untertitel und Transkripte.
  • Angepasste Alternativtexte und ARIA-Beschriftungen. Wer die Barrierefreiheit einmal sauber gepflegt hat, bekommt sie in jeder Sprachfassung mit. Wie diese Texte entstehen, steht unter Barrierefreie Inhalte mit Articulate erstellen.
  • Die KI-Sprachausgabe. In Storyline 360 zusätzlich die ältere Sprachausgabe.

Die Sprachausgabe war zu Beginn ausgenommen und wird inzwischen mitübersetzt. Das ist der Punkt, an dem sich für mehrsprachige Kurse am meisten Aufwand einsparen lässt.

Was als Datei liegen bleibt #

  • Text in Bildern, also Beschriftungen in Grafiken und Bildschirmfotos
  • Aufgezeichnete Sprecheraufnahmen
  • Importiertes Audio, auch Sprachausgabe, die ausserhalb erzeugt und hochgeladen wurde
  • Video sowie die Tonspur des Videos
  • Anhänge und Ressourcen, etwa ein Merkblatt als PDF
  • Eingebettete Inhalte und Codeblöcke

Diese Teile bleiben in der Ausgangssprache stehen. Sie werden nicht überschrieben, sondern lassen sich in jeder Sprachfassung einzeln durch die passende Datei ersetzen.

Unterschiede zwischen Rise 360 und Storyline 360 #

In Rise 360 sind Codeblöcke und Codeausschnitte von der Textübersetzung ausgenommen; sie lassen sich je Sprache von Hand anpassen. Storyline 360 übersetzt neben der KI-Sprachausgabe auch die ältere Sprachausgabe.

Für benutzerdefinierte Blöcke in Rise 360, derzeit als Betafunktion gekennzeichnet, gilt eine Einschränkung: Text und Alternativtexte werden übersetzt, Untertitel und Transkripte nicht. Stand dieser Übersicht: 28. August 2026.

Was du für die Lücken einplanst #

Der Aufwand liegt selten beim Text, sondern bei den drei Dateiarten, die stehen bleiben. Drei Entscheidungen nehmen ihn vorweg:

  1. Bildschirmfotos und Grafiken mit Beschriftung. Für jede Zielsprache braucht es ein eigenes Bild. Wo es geht, hilft es, die Beschriftung als Textblock neben das Bild zu legen statt ins Bild hinein.
  2. Sprecherton. Wird der Ton im Kurs über die KI-Sprachausgabe erzeugt, wandert er in die erste Gruppe und wird mitübersetzt. Eine importierte Aufnahme bleibt in der zweiten.
  3. Anhänge. Ein PDF je Sprache, und im Kurs die Zuordnung je Sprachfassung.

Bei Kursen für Händler, Servicepartner und Kunden sind das oft genau die Stellen mit dem meisten Inhalt: Bildschirmfotos der eigenen Software, ein Produktvideo aus dem Marketing, das Datenblatt als Anhang. Wer die drei Punkte vor der ersten Übersetzung klärt, muss die Sprachfassungen nicht zweimal anfassen. Wie sich das Ergebnis danach beurteilen lässt, steht unter Wie genau sind die KI-Übersetzungen von Articulate Localization?.

Ergebnis

Text wird übersetzt, Dateien nicht. Wer den Sprecherton über die KI-Sprachausgabe erzeugt statt ihn zu importieren, verschiebt den grössten Posten von der zweiten Gruppe in die erste.

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