Wie funktioniert die Zusammenarbeit in Rise 360?

Mehrere Autoren arbeiten in Rise 360 an einem Kurs, indem der Besitzer sie über Collaborate einlädt. Ab dann liegt der Kurs auf allen beteiligten Dashboards, und alle sehen denselben Stand. Es entsteht keine zweite Fassung, die später zusammengeführt werden muss.

Zwei Dinge sind vorausgesetzt: ein Articulate-360-Teams-Abonnement und dasselbe regionale Rechenzentrum für alle Beteiligten. Wer ein Einzelabonnement hat, kann Kurse teilen und Kopien verschicken, aber nicht gemeinsam bearbeiten. Bei Partnern und Landesgesellschaften mit eigenem Articulate-Vertrag lohnt sich die Frage nach dem Rechenzentrum vor der ersten Einladung.

Mitarbeiter einladen #

  1. Öffne den Kurs im Rise-360-Dashboard.
  2. Klicke oben rechts auf Collaborate. Alternativ gehst du über das Einstellungssymbol auf den Reiter Collaborators.
  3. Trage die E-Mail-Adresse jeder Person ein, die Zugriff bekommen soll, und klicke auf Invite.
  4. Stelle im Auswahlfeld neben dem Namen die Rolle ein.
  5. Schliesse den Dialog mit Close.

Die Eingeladenen bekommen eine E-Mail, und der Kurs erscheint automatisch auf ihrem Dashboard. Ein zusätzlicher Link ist nicht nötig.

Neu Eingeladene bekommen die Rolle Editor, also die kleinste. Wer auch veröffentlichen oder Einstellungen ändern soll, wird im selben Dialog auf Manager hochgestuft. Was die Rollen im Einzelnen dürfen und wie sich Rechte über Team-Ordner statt über Einzelfreigaben regeln lassen, steht unter Rise-Kurse übertragen oder Kollegen zur Verfügung stellen.

Gleichzeitig arbeiten, und wo die Grenze liegt #

Verschiedene Lektionen desselben Kurses lassen sich parallel bearbeiten. Zwei Autoren können also am selben Nachmittag an Kapitel zwei und Kapitel fünf sitzen, ohne sich abzustimmen.

An derselben Lektion arbeitet dagegen immer nur eine Person. Ist eine Lektion gerade belegt, siehst du das Profilbild oder die Initialen der anderen Person daran. Du kannst die Bearbeitung übernehmen, und genau das ist der Punkt, an dem im Alltag Arbeit verloren geht.

Wer eine belegte Lektion übernimmt, sperrt die andere Person aus. Frag kurz nach, bevor du übernimmst. Das kostet eine Nachricht und spart im Zweifel eine halbe Stunde fremder Arbeit.

Dieselbe Regel gilt für Titel und Beschreibung des Kurses. Bearbeitet jemand eines dieser Felder, wird es grau, und daneben stehen Profilbild oder Initialen der Person, die gerade daran ist.

Ergebnis

Verschiedene Lektionen laufen parallel, dieselbe Lektion läuft nacheinander. Wer das weiss, teilt die Arbeit nach Kapiteln auf statt nach Aufgaben.

Rückmeldung einholen, ohne im Kurs mitzuschreiben #

Für Kommentare ist die Zusammenarbeit im Kurs nicht der richtige Ort. Wer den Kurs nur beurteilen soll, braucht keine Bearbeitungsrechte und keinen Platz im Abonnement: Dafür gibt es Review 360, wo Anmerkungen an der jeweiligen Stelle im Kurs stehen und der Kurs selbst unangetastet bleibt.

Das ist der Unterschied, der bei Produkt- und Händlerschulungen zählt. Fachabteilung, Rechtsabteilung und die Kollegen aus dem Zielmarkt sollen den Kurs prüfen, nicht daran bauen. Was Prüfer dort dürfen und was nicht, steht unter Können die Prüfer die Quelldateien bearbeiten?

Absprachen, die sich später auszahlen #

Drei Punkte klärt ein Team vor der ersten gemeinsamen Lektion, weil sie hinterher teuer sind:

  • Wer ist Besitzer. Nur der Besitzer kann Textbezeichnungen ändern und den Kurs löschen. Diese Rolle gehört auf eine Person, die im Projekt bleibt, nicht auf die, die zufällig den Kurs angelegt hat.
  • Wie die Arbeit geschnitten wird. Nach Lektionen, nicht nach Tätigkeiten. Sonst treffen sich zwei Leute in derselben Lektion.
  • Welche Marke und welche Beschriftungen gelten. Bei mehreren Landesgesellschaften ist das die häufigste Nacharbeit. Wie sich das zentral festlegen lässt, steht unter Marken in Articulate Rise 360 erstellen und anwenden.

Wenn der Kurs später in mehrere Sprachen geht, kommt eine vierte Frage dazu, nämlich wer die Übersetzung anstösst. Das dürfen nicht alle Mitarbeiter am Kurs, siehe Können Rise-Collaborators eine Übersetzung initiieren?

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